Tag 8 · Homoljac · Kroatien
Gewitterwecker, Badebucht und Großputz

Wecker? Brauchen wir nicht. Heute Morgen hat das ein ordentliches Gewitter übernommen: Regen, der aufs Dach trommelt, und Wind, der kräftig am Uno rüttelt. Wir haben’s ausgesessen, und als alles durch war, kam die Bestandsaufnahme: Alles heil, nichts kaputt. Der Uno zuckt bei sowas nicht mal mit dem Scheinwerfer.
Also los, über die noch nasse Küstenstraße zu einem einsamen Strand. Dort gab’s erstmal ein schönes Frühstück mit Blick aufs Wasser und danach ein Bad im glasklaren Meer. Kein Mensch weit und breit, nur wir zwei und ein paar Millionen Kieselsteine.


Danach ging’s an eine Raste, denn der Uno hatte eine Generalüberholung verdient: Alles raus, Schlafsäcke zum Lüften über Tür und Motorhaube, neue Litze legen und ein bisschen sortieren. Von außen sah’s kurz nach Flohmarkt aus, am Ende war aber alles wieder an seinem Platz. Sogar etwas ordentlicher als vorher.

Und zack, war der Tag auch schon fast wieder vorbei. Schnell noch ein kleiner Einkauf, dann sind wir ins Landesinnere zu einer Airbase gebrettert. Der Uno hat’s mit Fassung getragen.
